Kapuzinerkresse

Achtung scharf! Die orangenen, roten oder gelben, trichterförmigen Blüten mit ihren rundlichen Blättern, die mich an winzige Seerosenblätter erinnern, sind immer wieder insbesondere an Zäunen ab Hochsommer eine Augenweide und einige davon landen garantiert direkt in meinem Mund – so lecker und zart sind sie – aber auch sehr scharf!

Sie fallen schon mit ihren Blättern sehr auf, und wenn sie dann ab Hochsommer bis in den Herbst hinein blüht, ist sie eine absolute Augenweide.

Die Blüten gibt es in rot, orange und gelb – gemustert.

Es gibt nieder wachsende und rankende Sorten. Ursprünglich kommt sie aus Peru und seit dem 17. Jh. Kam sie nach Europa.

Sie enthalten beachtliche Mengen an Vitamin C, wirken antibakteriell, desinfizierend, pilztötend, schleimösend und blutreinigend und die Abwehrreaktionen anregend, weshalb sie häufig zur Wunddesinfektion verwendet wurde.

Sie hilft auch gegen Erkältungen und Husten (Bronchitis, Grippale Infekte, Halsentzündung, Infektion der Harnwege, Verstopfung, Menstruations-fördernd)

Zum Trocknen ist sie ungeeignet, da zu viele Wirkstoffe dabei verloren gehen. Daher nur frisch die Blätter, Blüten und evtl. Sogar die Früchte verwenden. Sehr schmackhaft und auch dekorativ sind diese im Salat. Sie geben diesem eine wunderbare scharfe Würze. Außerdem sind sie wunderbar zart, sodass sie sich direkt verzehrt auch sehr gut im Mund anfühlen.Kapuzinerkresse

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