Holunder

Holunderblüten Wilde Kräuter Events Birgit Quilitzsch
Holunderblüten Wilde Kräuter Events Birgit Quilitzsch

Es gibt hier zweierlei: Im Frühling gibt’s die Holunder-Blüten, die ganz großartig sich für den Smoothie eignen. Und im Herbst gibt’s die Holunderbeeren, mit denen man sich die Abwehrkräfte steigern kann.

Zwischen August und Oktober sind die Holunderbeeren reif und können geerntet werden.

Achtung! Rohe Holunderbeeren sind durch das in ihnen enthaltene Glykosid Sambunigrin schwach giftig und können zu Bauchkrämpfen und Übelkeit führen. Da die Giftstoffe beim Erhitzen zerstört werden, solltest du die Beeren vor dem Verzehr immer abkochen – oder nur roh und einzeln solange kauend genießen, wie sie dir RICHTIG gut munden.

Diese Beeren enthalten reichlich Vitamin C, Vitamin B2 und Folsäure sowie als zusätzliche Radikalfänger (Antioxidantien) Anthocyane, die ihnen die blau-schwarze Farbe verleihen. Diese Pflanzenfarbstoffe können die Körperzellwände stabilisieren und sie dadurch vor dem Eindringen von Grippeviren schützen.

Schwarzer Holunder
Schwarzer Holunder

Holunderbeeren sollten nicht getrocknet werden sondern lieber frisch verarbeitet werden. Um bei Bedarf eine beginnende Erkältung abwehren zu können, hat sich ein immunstärkender Holundersaft bewährt, den Du ganz leicht selbst herstellen kannst:

Dünste 1 kg Holunderbeeren in einem Topf mit 200 ml Wasser weich. Filtere den Saft durch ein Tuch und fülle ihn sofort in dunkle Flaschen ab. Kühl aufbewahrt, ist er etwa ein halbes Jahr lang haltbar.

Trinke bei den ersten Vorboten einer Erkältung ein Glas von dem zuvor erwärmten, evtl. mit etwas Honig oder Agavendicksaft gesüßten Saft.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.