Kornelkirsche

 

Die Kornelkirsche, auch Herlitze genannt, gehört zu den Hartriegelgewächsen, was deutlich an seinen Blättern erkennbar ist.

Im Frühjahr hat sie gelbe Blüten aus denen im Herbst fruchtige, angenehme herb-säuerlich bis süß-säuerliche rote ovale Früchte entstehen, die ca. 2 cm groß werden und einen länglichen Stein entwickeln. Sie sind reif und damit süß je dunkler und weicher sie sind. Wenn sie reif sind, dann fallen sie auch schnell vom Baum ab. Daher ist ein reifer Kornelkirschbaum am einfachsten zu entdecken, indem man einen Blick auf den Boden wirft – zumal die Früchte meistens durch seine Blätter eher versteckt sind.

Kornelkirsche
Kornelkirsche

Da die reifen und damit süßen Früchte so schnell herunterfallen ist es am einfachsten, kurz an dem Baum zu schütteln und die glänzend-roten bis dunkelroten Früchte direkt vom Boden aufzusammeln.
Man findet die Kornelkirsche meist in sonnigen Gebüschen und Böschungen, manchmal auch in Parkanlagen und manchmal auch in lichten Wäldern.Man kann sie wunderbar naschen, aber auch aromatische Marmelade und mehr aus ihnen herstellen.

Es ist aber wichtig auf den guten Geschmack zu achten. Der Bedarf ist solange da wie sie richtig gut schmecken. Ziehen sich die Schleimhäute im Mund zusammen, ein kalter Nasenrücken oder auch häufiger Harndrang zeigen an, dass der aktuelle Bedarf gedeckt ist.

Bei Entzündungen und Verletzungen der Schleimhäute und Blutgefässe reinigen und stärken Kornelkirschen das angeschlagene Verdauungssystem und fördern dessen Gesundheit.

Die Kornelkirsche besitzt das härteste Holz unserer heimischen Gehölze und daher stellen die Griechen und Römer in der Antike Lanzenschäfte daraus her.

 

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