Vogelmiere

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Erkennen:

  • 5-Blättrige Blüten, die wie 10 Blätter wirken.
  • 2 davon stehen parallel zueinander.
  • Auf einer Seite des Stengels befindet sich ein flaumiger Streifen.
  • Wenn man den Stengel auseinander zieht findet man in ihm einen Faden.
  • Blätter zu zweien am Trieb gegenständig
  • Triebe stark verzweigt
  • oft Buschig/kissenartig
  • gedeiht an nährstoffreichen, bevorzugt feuchten, oftmals halbschattigen Plätzen in der freien Natur, am Waldrand oder am Waldweg, in Blumenbeeten.

Vogelmiere Birgit Quilitzsch Wildkräuterführungen

Geschmack:

leicht grasig – mild – süßlich

Inhaltsstoffe:

Eisengehalt bleibt von Gemüse unerreicht, doppelt so viel wie Spinat

enthält reichlich Vitamin C (10x so viel wie Endiviensalat, nur Brokkoli und Rosenkohl haben ähnlichen Wert)

Heilwirkungen:

  • Fähigkeit zum Binden von Körpergiften, reinigend, kräftigend, kühlend, entzündungshemmend,
  • bei Erkältungen wie Schnupfen, Husten, kleinen Wunden, „Haut-Buckeln“ (Eiter-Zysten), Verbrennungen – Brei kauen und auf die Wunde auflegen,
  • bei Augenentzündungen, Darm- und Blasenkrankheiten

Achtung: Miere ist ein Stickstoffanzeiger und daher prüfen, ob dies eine bevorzugte Hunde-Stelle ist.

Junge Blätter und Triebe das ganze Jahr über ein zarter Salatgenuß- auch im Winter – frostfest. Bei älteren Pflanzen die oberen, schönen Triebe

 Zubereitung:

pur, als Salat, als Pesto, auch als mildernde Zutat zu streng schmeckenden Gerichten, äußerst wertvolles Wildkraut, dass so oft wie möglich auf den Tisch kommen sollte und von vielen wegen seiner Milde gemocht wird.

 

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